Weg ins Leben für behinderte Kinder, Ukraine


** Das Projekt wird umgesetzt. **


Weg ins Leben für behinderte Kinder der Khmelnytskyj Region, Ukraine

In der Ukraine spielt sich, abseits der Dramatik des Krieges, eine stille Tragödie ab. Die politische und wirtschaftliche Situation des Landes ist instabil und elend. Die soziale Lage vieler Menschen, die bereits vor der Krise in Armut lebten, hat sich im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. Sie können sich kein Brot mehr leisten, haben kein Geld mehr für ihr tägliches Bedürfnis. Kranke Menschen können sich ihre medizinischen Behandlungen nicht mehr leisten. Außerdem müssen an vielen Orten Flüchtlinge aus der Ostukraine versorgt werden.

Behinderte Kinder, die schon vor der Krieg vernachlässig wurden und von der staatlicher Seite keine Unterstützung bekommen haben, sind von der Gesellschaft komplett vergessen. Es gibt kaum medizinische Spezialisten, die diese Kinder unterstützen können und sie landen in archaischen und geschlossenen psychiatrischen Internaten, die mehr an Gefängnisse erinnern und wo sie stark medikamentöse Behandlungen bekommen ohne andere Formen von Unterstützung.

In den letzten drei Jahren ist die Anzahl der autistischen Kinder dreifach gestiegen. Die Situation der Kinder mit Down-Syndrom ist ähnlich. Im Gebiet Khmelnytskyj leben 353 000 Kinder, davon sind 244 Kinder mit Down-Syndrom und 247 autistischen Kinder. Die Eltern dieser Kinder sind im Stich gelassen und gezwungen durch finanzielle Not und den Mangel an Unterstützung ihre behinderten Kinder in psychiatrische Internate zu bringen.

Es ist bekannt, dass solche Kinder schöpferisch begabt sind. In verschiedenen Ukrainischen Stäten gibt es private Initiativen, die die Entwicklung und Integration dieser Kinder in der Gesellschaft unterstützen. Leider gibt es im Gebiet Khmelnytskyj keine solche Initiative.

Das Ziel des Projekts „Weg ins Leben für behinderte Kinder der Khmelnytskyj Region” ist es handwerkliche Fähigkeiten im Bereich der Töpferei an behinderte Kinder zu vermitteln, damit sie in ihrem späteren Leben eine Chance haben zumindest ein geregeltes, wenn auch geringes Einkommen erwirtschaften zu können.

Im Zuge der Betreuung dieser Kinder wird der Unterricht in “schöpferischer” Therapie durchgeführt, damit die Kinder nicht nur mit der Töpferei vertraut werden, sondern auch dass sie dieses Handwerk vollwertig erlernen und ihnen damit die Möglichkeit zu geben in diesem Bereich auch in der Zukunft zu arbeiten.

Dieses Projekt wird auf dem Gelände des “Caritas-Spes”-Zentrums in der Stadt Kamianets-Podilskyj (Gebiet Khmelnytskyj) realisiert. In diesem Gebäude wurde ein geeigneter Raum geschaffen und adaptiert, den man als Töpferwerkstatt ausstatten kann. Die Werkstatt ist geräumig (100m2) und sehr hell (natürliches Sommerlicht ist sehr wichtig für die Werkstatt). Es wird dringend die spezielle Ausstattung der Werkstatt für Töpfereiarbeiten benötigt.

Deshalb sollen im Rahmen des Projektes folgende Gegenstände angeschafft werden: verschiedene Töpferscheiben, Töpferton, elektrische Ausrüstung und Möbel-Einrichtung

Die Projektkosten belaufen sich auf EURO 12.805,-

(*) Wechselkurs 1 EUR = 26,7 UAH

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