Meine Reise nach Russland von 15. bis 23. März

Meine Reise nach Russland von 15. bis 23. März
Eröffnungsfeier unseres Projektes „Weg ins Leben“

Meine Reisen nach Russland sind für mich die Besuche meiner zweiten Familie geworden, die ich vermisse wenn ich in Österreich bin. Es ist mir eine große Freude, dass ich meine Kinder und meine Freunde wieder gesehen habe.

Die Kinder des Waisenhauses von Opochka, Russland

Der Hauptzweck dieser Reise war die Eröffnungsfeier am 17. März unseres Projekts „Weg ins Leben“, das die Firma Merck Österreich finanziert hat. Dies war möglich Dank ihrer großartigen Fundraising Aktion „Stricken für kleine herzen“, die das letztes Jahr stattgefunden hat.

Eröffnung der neuen Tischler-Werkstatt im Waisenhaus von Opochka

Die Eröffnung der neuen Tischler Werkstatt war ein Fest der Freude, der Dankbarkeit und der Hoffnung mit den Kindern, den Mitarbeitern des Waisenhauses und den lokalen und regionalen Behördenvertretern. Herr Minister Stefan Weidinger von der Österreichischen Botschaft in Moskau ist nach Pskov speziell für diesen Event gereist. Er konnte auch die anderen wichtigen Projekte besichtigen, die der Verein kleine herzen und seine Partner seit 2010 in der Region Pskow erfolgreich unterstützt haben. Der Besuch von Herrn Minister Weidinger hat uns geehrt und gleichzeitig auch die Wichtigkeit unserer Aktivitäten für die bedürftigen Kinder bestätigt.

Herr Minister Stefan Weidinger – Österreichische Botschaft in Moskau
Die Kinder von Opochka

Ein besonderer Dank gilt der Leiterin des Waisenhauses von Opochka, Liudmila Chusheva und dem Vertreter der Pskow Regionalverwaltung, Sergei Nikolaev, für die großartige Organisation der Eröffnungsfeier.

Die Kinder des Waisenhauses können ab jetzt in Sicherheit und mit Begeisterung den Tischlerberuf lernen und dadurch die Chance haben eine Arbeit zu finden.

Mehr über das Projekt

 

Russische Presseartikel über die Eröffnung der Tischlerwerkstatt:

Renovierung der zweiten Familienwohnung im Waisenhaus von Vorontsovo

Ich habe auch die Renovierungsarbeit unseres Pilotprojektes „meine Familie, meine Hoffnung“ im Waisenhaus Vorontsovo besichtigt. Die zweite Familienwohnung wurde gerade renoviert und die Einrichtung wird von IKEA St Petersburg bald geliefert. Ein großer Dank gilt den Firmen DIH Deutsche Industrie-Holding und KS Ingenieure, die dies ermöglicht haben. Dieses Jahr sollen die 4 Familienwohnungen in Betrieb sein und damit ermöglichen, dass 28 Waisenkinder in einem familiären Umfeld mit Liebe und Zuwendung aufwachsen können. In Kürze wird das Bildungsministerium der Region gemeinsam mit SOS Kinderdorf Pskow weitere Bildungsseminare für die Betreuer dieses wichtigen Projektes organisieren.

Ich mache mit!
Die Kinder von Vorontsovo

Der Erfolg dieses Pilotprojekts wird die überregionale Umsetzung auch in anderen Waisenhäusern erlauben.

Mehr über das Projekt

Anastasia

Während dieser Reise konnte ich Anastasia die in Not ist, dringend helfen. Anastasia ist 20 Jahre alt und hochschwanger. Sie wuchs im Waisenhaus von Vorontsovo auf, wo ich sie kennengelernt habe. Heute ist Anastasia arbeitslos und obdachlos. Dank der Hilfe einer österreichischen Patenfamilie konnte Anastasia seit ein paar Jahren eine kleine finanzielle monatliche Unterstützung erhalten, die es ihr ermöglicht hat, einen Beruf zu lernen ohne große finanzielle Not. Anastasia ist nun schwanger und Ihr Freund und Vater ihres Kindes ist bei einem Autounfall vor kurzem gestorben. Dank der Zusammenarbeit mit den Sozialbehörden und SOS Kinderdorf Pskov hat Anastasia und ihr zukünftiges Kind einen Platz in einem Haus des Kinderdorfs Pskov bekommen, und wird in den kommenden Monaten pädagogisch und psychologisch betreut, so dass sie mit Ihrem Baby in die Gesellschaft zurückkehren kann.

Igor Solovjev, Director des SOS Kinderdorfes Pskov
Anastasia

Die prekäre soziale Situation in Russland hat sich verschlechtert. Durch die Wirtschaftskrise sind in Russland die Lebensmittelpreise gestiegen. Im Pskov Oblast spüren die Menschen die schlechte Wirtschaftslage im eigenen Portemonnaie. Betroffen sind am meisten alte Menschen und Familien mit Kindern. Die Preise von Medikamenten sind auch stark gestiegen, weil die meisten von ihnen importiert werden. Viele Familien stehen in Armutsgefahr.

Unter der Russischen/Ukrainischen Krise leiden die Kinder am meisten. Die Kinder brauchen unsere Hilfe. Wenn es darum geht Kindern zu helfen, hat die politische Situation überhaupt keine Bedeutung.

 

Bitte helfen Sie uns helfen!

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