Mithilfe von Mediation lernen Kinder mit Konflikten umzugehen

«In Würde aufwachsen» – Mithilfe von Mediation lernen bedürftige Kinder mit Konflikten umzugehen

Danke an den Privatsponsor Susi Wilding für ihre großartige Unterstützung

Mit einer Reihe von Seminaren sollen Psychologen lernen, wie Agressionen in Waisenhäusern und Schulen Mithilfe von Mediation reduziert oder gar verhindert werden können.

Die schlimme, nachhaltig prägende Erfahrung, die viele benachteilige Kinder machen, ist es keine gleichen Chancen zu haben, kein Gehör zu finden in der Gesellschaft und auf das Abstellgleis geschoben zu werden, bevor das Leben beginnt.

Viele Kinder in Russland haben nicht die Möglichkeit in Würde aufzuwachsen. Sehr deutlich wird dies an Problemen wie Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch, Gewalt in der Erziehung, aber auch an solchen wie Delinquenz, Drogenmissbrauch, Schuldistanz und anderen mehr.

In erster Linie hängt dies mit den Lebenslagen und Kompetenzen ihrer Erziehungsberechtigten zusammen,

bzw. der Vertreter staatlicher Einrichtungen, der Eltern und der Pädagogen.

Die Kinderarmut schränkt die Entwicklungschancen der betroffenen Kinder in eklatanter und nicht tolerierbarer Weise ein. Kommen dann weitere Faktoren hinzu, wie etwa Gewalterfahrungen im Kindes- und Jugendalter, Vernachlässigung, Verweigerung von Respekt und Wertschätzung oder mangelhafte Förderung im Bereich von Bildungsprozessen, dann allerdings besteht die Gefahr, dass ein Aufwachsen in Würde nicht gelingt.

Derzeit sieht die russische administrative Erziehungsordnung eine Zusammenarbeit mit den Konfliktteilnehmern, mit ihren Gefühlen und Sorgen nicht vor. Eine restlose Aufklärung von Konfliktgründen erfolgt deshalb meistens gar nicht. Die Sache lässt man auf sich beruhen.

Es ist dringend notwendig die Erziehungskompetenz der Pädagogen in den Waisenhäusern und Bildungseinrichtungen zu fördern. Nach einer Reihe von Mediationsseminaren müssen die Pädagogen den Situationsansatz gut kennen, verstehen und umsetzen können. Das bedeutet insbesondere, dass sie bereit und in der Lage sind, sich mit der jeweiligen konkreten und komplexen Lebenssituation des einzelnen Kindes und seiner Erziehungsberechtigten auseinanderzusetzen.

kleine herzen arbeitet  in Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf Pskov um dieses wichtige Projekt zu schaffen.

Das gesamte Projekt kostete 2.500 €

 Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügige Unterstützung eines privaten Sponsors Susi Wildling, die für ihren Geburtstag statt Geschenken, Spenden für das Projekt gesammelt hat.

Die Mediationsseminaren werden ab 1. September bis Dezember 2016 durchgeführt.

Susi Wildling
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