Armut in Russland – Eine Familie braucht dringend unsere Hilfe!

Armut in Russland – Eine Familie braucht dringend unsere Hilfe!

die Familie mit acht ihrer neun Kinder und Andrej, mein Sohn

Seit 2010 unterstützt kleine herzen eine sehr arme Familie mit 9 Kindern.

Eugenia und ihre Kinder leben 25 km entfernt von Pskov in einem kleinen desolaten Haus, weit vom nächsten Dorf.  Eugenia muss sich allein um die Kinder kümmern, ihr Mann hat sie vor zwei Jahren nach der Geburt ihres letzten Kindes Alisa für eine andere Frau verlassen und unterstützt seine Familie nicht.Das Einkommen der Familie beträgt 200 € pro Monat inklusive der sehr niedrigen Kinderbeihilfe des Staats.

Eugenia steht jeden Morgen um 4 Uhr Früh auf, macht Brote die sie verkauft. Sie hat eine Kuh, deren Milch sie verkauft. Sie hat auch einen kleinen Gemüsegarten, um den sie sich mit ihren Kindern kümmert. Im Sommer verkauft sie ihr Gemüse und auch Pilze und Brombeeren, die sie mit ihren Kindern im Wald sucht.

Die Familie ist jetzt schon unter Patenschaft, und kann so das viel zu geringe Einkommen etwas aufbessern dank der Familie E. aus Tirol.

Die Kinder Nastja (17), Daria (16), Vasilisa (14), Lisa (13), Maria (12), Albert (8), Zakhar (4),  Efimushka (3) und Alisa (2) sind tolle Kinder, die sehr gut erzogen sind. Die älteren Kinder helfen ihrer Mutter nach ihrer Schule. Alle arbeiten viel zu Hause. Die Kinder haben in ihrem Leben noch keinen Urlaub gehabt. Ihre 2 großen Töchter sind unter kleine herzen Stipendium.

Ein großes Problem ist die Wasserversorgung. Bis jetzt wurden das Haus und der Garten von einer externen Wasserzisterne versorgt. Leider ist die Zisterne fast ausgetrocknet, einen Brunnen müsste man in 30 Metern Tiefe bohren, die Kosten dafür sind jedoch viel zu hoch.

Wir sind für jede Unterstützung der Familie sehr dankbar:

Über derzeitige Armut in Russland

Ungefähr die Hälfte der Menschen in Russland befindet sich derzeit in einer momentanen oder chronischen Armutslage. Häufig entsteht aus der situativen Armut eine chronische. Die materielle Lage der Bevölkerung der untersten äußerst niedrigen Einkommensschichten ist permanent durch Verschlechterung bedroht.  Einkommen und Vermögen sind extrem ungleich verteilt. Eine plötzliche Erkrankung, der Tod eines Familienmitglieds, Ehescheidung oder Arbeitsplatzverlust können zu verheerenden Folgen führen und langfristige oder nicht revidierbare Armut erzeugen.

Die Anzahl der Menschen in Russland, die unter der Armutsgrenze leben, hat sich im Verlauf des Jahres 2015 um 3 Millionen erhöht. Die steigende Armut resultiert zum Teil durch die hohe Inflation, die mit 16,9 Prozent in 2015 ein 13-Jahreshoch erreicht hat. Die Preissteigerungen sind Folge des Rückgangs der Ölpreise und der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland.

Die ärmsten Haushalte in Russland sind meist kinderreiche Familien, die auf dem Land leben. Die Höhe der monatlichen Beihilfe für Kinder in bedürftigen Familien beträgt nur ca. 6 € pro Monat. Aus eigenen Mitteln und nur aufgrund eigener Anstrengungen können die Armen ihre Lage nicht verbessern oder ihre Bildungs- und Ausbildungsmisere überwinden.

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